Gemeinschaftspraxis Dr. Koschnitzki & Dr. Jablonski
Telefon: 0451 - 702 02 00

E-Mail: info@orthopaedie-aerzte.de
Facebook
Google
×
0451 - 702 02 00

Ortho Praxis
Dr. Koschnitzki & Dr. Jablonski
Königstraße 19

D-23552 Lübeck
Kontaktdaten speichern
Servicezeiten
08:00 – 12:00 Uhr
15:00 – 18:00 Uhr
Rückenzentrum
Lübeck
Erfahren Sie mehr »
Termine
für Notfall-Patienten
Erfahren Sie mehr »
Ganzheitliche
Osteopathie
Erfahren Sie mehr »

Arthrose – Gelenkverschleiß ernst nehmen

Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Allein in Deutschland leiden etwa 5 Millionen Menschen an einer Arthrose. Als sogenannte degenerative (also verschleißbedingte) Erkrankung bedeutet sie den chronischen Verschleiß einzelner oder mehrerer Gelenke über das altersübliche Maß hinaus; Knie- und Hüftgelenke sind besonders häufig betroffen.

Arthrose entwickelt sich schleichend – und trifft vor allem Menschen mittleren und höheren Alters Die Erkrankung beginnt in der Regel mit einer Schädigung des Gelenkknorpels, der auf den Knochenenden sitzt. Dadurch reiben die Gelenkenden bei jeder Bewegung aneinander. Die Folgen sind Gelenkschmerzen und weiterer Verschleiß, der bis zum vollkommenen Verlust des Knorpels reichen kann.

Was tun bei Gelenkschmerzen?

Wenn Ihre Gelenke schmerzen, kann dies ein Anzeichen für Arthrose sein. Typisch sind wellenartige Schmerzen in Gelenken, Hüfte oder Fingern, die vor allem nach Ruhephasen auftreten. Eine nicht behandelte Arthrose bedeutet einen starken Verlust der Lebensqualität, denn die Mobilität und Selbständigkeit im Alltag sind stark eingeschränkt.

Werden Sie aktiv und kommen Sie in unsere Sprechstunde! In einer ausführlichen Untersuchung gehen wir der Ursache Ihre Schmerzen auf den Grund. Wenn die Diagnose ‚Arthrose‘ lautet, prüfen wir zuerst, inwiefern mechanische Faktoren diese Schädigung auslösen. Das können Fehlbelastungen sein (u. a. als Folge von Übergewicht), Folgen von Verletzungen oder auch Achsfehlstellungen. In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie ausführlich zu den Behandlungsmöglichkeiten, damit wir möglichst schnell Ihre Schmerzen lindern und Ihre Beweglichkeit verbessern können.

Gelenkschmerzen

Arthrose-Therapie in der Ortho Praxis Lübeck

Arthrose-Therapie

Die Arthrose ist bis heute noch nicht heilbar. Aber es gibt moderne und wirksame Therapien, die die Gelenkschmerzen lindern und das Gleiten der Gelenkflächen so weit wie möglich wiederherstellen oder den Gelenkknorpel stärken, damit Sie Ihre Beweglichkeit im Alltag und Ihre Lebensqualität möglichst lange erhalten können. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn kann zudem das Fortschreiten der Krankheit und damit auch die Notwendigkeit, ein künstliches Gelenk einzusetzen, bremsen. Darum ist es besonders wichtig, Gelenkschmerzen so schnell wie möglich ärztlich abklären zu lassen.

Nicht jeder Knorpelschaden muss operiert werden. In der Ortho Praxis Lübeck haben wir uns auf konservative, d.h. nicht-operative Therapien spezialisiert. Operative Behandlungsmöglichkeiten empfehlen wir in der Regel erst, wenn bei einer bereits fortgeschrittenen Arthrose die konservativen Verfahren nicht mehr ausreichen.

moderne, medikamentöse, nicht-operative Knorpeltherapie

In der medikamentösen Arthrosetherapie steht Ihnen als Arthrose-Patient eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, die den Knorpelabbau bremsen. Sie können als Tabletten oder Spritzen verabreicht werden. Diese Medikamente beinhalten Bestandteile des Gelenkknorpels bzw. der Gelenkflüssigkeit, die ...

  • ... Entzündungen hemmen,
  • ... Schmierschicht im Gelenk aufbauen
  • und den Knorpelstoffwechsel stimulieren.

Behandlung mit Hyaluronsäure-Injektionen

Die Injektionskur mit Hyaluronsäure ist die wirksame Alternative zu einer Arthrose-Operation. Aber auch nach Operationen am Gelenkknorpel unterstützt Hyaluronsäure den Knorpelstoffwechsel. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie kommt unter anderem im Bindegewebe vor und ist der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit: Hyaluronsäure ist das Schmiermittel im Gelenk.

Die technisch-synthetische Herstellung der Knorpelgrundsubstanz Hyaluronsäure ermöglicht den Einsatz des Stoffes bei Knorpelschäden mittels Injektion ins Gelenk.

Durch die Injektionen wird die körpereigene Hyaluronsäureproduktion - die ‚Ernährung‘ des geschädigten, geschwächten Knorpels - sowie dessen Gleitfähigkeit verbessert. In der Regel wird die Injektion fünfmal im Abstand von jeweils einer Woche gegeben. Wiederholungsinjektionen können nach ca. 6 Monaten erneut durchgeführt werden.

Auch Im Leistungssport kommen die Hyaluronsäure-Präparate häufig als Basis der modernen Knorpeltherapie zur Anwendung. Sie beugen dem Gelenkverschleiß bei zu erwartender, hoher Gelenkbelastung vor und vermeiden Spätschäden.

Behandlung in Tabletten-, Kapsel- oder Pulverform

Medikamentöse Therapie in Tabletten-, Kapsel- oder Pulverform stellen eine weitere Möglichkeit dar, den Knorpelaufbau zu fördern. Sie kombinieren wichtige Knorpelbausteine und gelenkaktive Mikronährstoffe, die einen positiven Einfluss auf den Knorpel und Knochenstoffwechsel haben und die körpereigenen, anti-entzündlichen Prozesse unterstützen. Zu den geeigneten Medikamenten beraten wir Sie gerne ausführlich.

pulsierende Magnetfeldtherapie bei Arthrose

Auch physikalische Therapien können – ergänzend zur modernen Knorpeltherapie – den Verlauf einer Arthrose aufhalten. Entzündungshemmende, abschwellende, die Durchblutung fördernde und muskelentspannende Maßnahmen lindern wohltuend die Gelenkschmerzen. Einen wichtigen Baustein der modernen Knorpeltherapie bildet die pulsierende Magnetfeldtherapie. Mehr Informationen zu diesem schonenden Verfahren finden Sie hier.